BettlerInnen erzählen bei This Human World Filmfestival in Wien

<a href="https://www pop over to these guys.bettellobby.at/wp-content/uploads/sites/27/thishumanworld.png“ rel=“lightbox[3237]“>thishumanworldIch will nicht betteln, aber dürfen muss ich

11.12.2015 17:00 / Top Kino Wien, 6. Rahlgasse 1,  Saal 2

BettlerInnnen in Wien werden zunehmend von der Polizei aus dem öffentlichen Raum vertrieben und mit hohen Geld- und Haftstrafen belegt. 
Eine existenzbedrohende Praxis, die statt der Armut die Armen bekämpft.
 Die TeilnehmerInnen des Erzählcafés haben die Möglichkeit im Gespräch mit BettlerInnen mehr über ihren Alltag zu erfahren und Fragen zu stellen.
Ein Workshop mit der  BettelLobby Wien

 

Rechtshilfe im öffentlichen Raum am 3. Juni ab 16 Uhr Mariahilferstraße Wien

<img class="alignleft size-medium wp-image-1850" src="https://www.bettellobby.at/wp-content/uploads/sites/27/betteln_ist_erlaubt-254×300 propecia pills 1 mg.jpg“ alt=“Einfaches CMYK“ width=“254″ height=“300″ srcset=“https://www.bettellobby.at/wp-content/uploads/sites/27/betteln_ist_erlaubt-254×300.jpg 254w, https://www.bettellobby.at/wp-content/uploads/sites/27/betteln_ist_erlaubt.jpg 495w“ sizes=“(max-width: 254px) 100vw, 254px“ />Welches Betteln ist in Wien erlaubt? Darf bettelnden Menschen erbetteltes Geld abgenommen werden? Steckt hinter den Betroffenen wirklich eine Mafia? Darf die Polizei PassantInnen wegschicken, die eine Amtshandlung beobachten? Was können PassantInnen tun, wenn bettlerInnen ihnen eine Strafverfügung zeigen?

Alles die solche oder ähnliche Fragen interessieren, laden wir herzlich zur Rechtshilfe im öffentlichen Raum auf der Mariahilferstraße ein (am Christian Broda Platz am Ende der Inneren Mariahilferstraße kurz vorm Gürtel)

Eine Veranstaltung im Rahmen der solidarischen Kampagne des Amerlinghauses Wien RaumFrei?! 40 Jahre-40 Besetzungen-Raumnahmen und mehr!

Solischlafen im Wiener Stadtpark, Presseaussendung

IMG_2958Tag der Arbeit. Tag der Arbeitslosigkeit. Tag der Obdachlosigkeit.
500 Obdachlose in Wien auf der Straße – Solischlafen im Stadtpark wird weiter gehen

„Trotz Regen kamen gestern 150 Menschen zur Solischlafaktion in den  Stadtpark, brachten Schlafsäcke und Essen vorbei“, resümieren MenschenrechtsaktivistInnen und SozialarbeiterInnen anlässlich der  gestrigen Solidarität- und Übernachtungsaktion im Stadtpark. „Wir  wollen nicht in einer Stadt leben, wo obdachlose Menschen nicht einmal  einen Notschlafplatz bekommen,“ so der Tenor der Teilnehmenden. Weiterlesen

BettelLobbyWien beim Urbanize Festival am 4.10.2014

urbanizeUrbanize (internationales Festival für urbane Erkundungen)  hat uns heuer eingeladen und unter dem Motto:
haben wir uns ein kleines Programm ausgedacht. Wir freuen uns auf Euer Kommen
am 4.10.2014 17:00 |
bei der Festivalzentrale Mobiles Stadtlabor | 4., Karlsplatz/Resselpark | Stadt-Praxis | Erreichbarkeit: U1, U2, U4 Karlsplatz | Ausgang »Resselpark«

BettlerInnnen in Wien werden zunehmend von der Polizei aus dem öffentlichen Raum vertrieben und mit hohen Geld- und Haftstrafen belegt. Eine existenzbedrohende Praxis, die statt der Armut die Armen bekämpft. Die TeilnehmerInnen des Performance-Parcours am Karlsplatz können diesen Alltag hautnah erfahren und im Rahmen eines Erzählcafés direkt mit BettlerInnen sprechen, bevor gemeinsam zur Tischgesellschaft mit Essen, Trinken, Musik und Gesprächen geladen wird.

 

Juristischer Erfolg gegen Behördenschikanen

©Kurto Wendt

©Kurto Wendt

Um Armutsbetroffene aus dem öffentlichen Raum zu vertreiben, fährt die Stadtverwaltung Wien allerlei Geschütze auf: mit 250 Euro wird bestraft, wer einen Becher in der Hand hält, 100 Euro muss zahlen, wer am Gehsteig sitzt und 140 Euro gibt´s fürs Singen oder Betteln in U-Bahn-Stationen. Der letztgenannten Praxis setzt nun der Unabhängige Verwaltungssenat Wien ein Ende. Anlass dafür gab die Berufung einer jungen Frau aus Rumänien, die am 11.9.2013 im Rahmen einer so genannten „Aktion scharf gegen Bettler“ der Wiener Linien eine Strafverfügung über 140 Euro erhielt, weil sie „den Fluchtweg aus der U-Bahn Station […] in der Absicht dort länger zu verweilen, durch Sitzen eingeengt [habe] und dies geeignet [wäre], die Sicherheit der Fahrgäste, die auf diesen Fluchtweg angewiesen [seien], im Gefahrenfall zu beeinträchtigen…“ (die BettelLobby berichtete). Weiterlesen

BettelLobbyWien präsentiert „Betteln-ist-erlaubt“-Broschüre

Praterkasperl Thomas Ettl

Praterkasperl Thomas Ettl ©Milena Krobath

Broschüre informiert Bettler/innen über ihre Rechte und Geber/innen über Unterstützungsmöglichkeiten

Die BettelLobby Wien präsentierte heute vor der Polizeidirektion Wien ihre „Betteln-ist-erlaubt“- Ratgeberinnenbroschüre. Der Folder informiert Bettler/innen mehrsprachig über ihre Rechte und wird in den nächsten Wochen über Beratungsstellen sowie auf der Straße verteilt. Die BettelLobby betont, dass auch für Geber/innen, die sich für die Rechte von Bettler/innen einsetzen wollen, nützliche Informationen enthalten sind. Vorgestellt wurde die Broschüre vor der Wiener Polizeidirektion am Schottenring im Rahmen von WIENWOCHE – mit einer Aufführung des Original Wiener Praterkasperls.

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Anlass für die Publikation des Ratgebers sind zahlreiche Zuschriften von Wienerinnen und Wienern, die sich an die Bettellobby gewandt hatten, erläutert Ferdinand Koller, Sprecher der Initiative: „Wir haben in den letzten Monaten verstärkt erzürnte Mails und Anrufe der Bevölkerung erhalten.“ Wienerinnen und Wiener hätten der BettelLobby von einem drakonischen Vorgehen der Polizei berichtet und sich über willkürliche und schikanöse Behandlung der Bettler/innen beschwert.
Analyse von Strafbescheiden fördert Missstände zu Tage

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TERMINAVISO: BettelLobby und Praterkasperl präsentieren „Betteln-ist-erlaubt“-Broschüre

Einfaches CMYKBettelLobby präsentiert „Betteln-ist-erlaubt“-Broschüre

Fototermin „(K)ein Kasperltheater“ mit Original Wiener Praterkasperl vor Landespolizeidirektion

In den letzten Monaten haben sich zahlreiche Wienerinnen und Wiener an die Bettellobby gewendet.  Sie sind verärgert über das drakonische Vorgehen der Wiener Polizei gegen Bettler/innen – und wollen Antworten. Darf die Polizei den Bettler/innen tatsächlich ihr Einkommen wegnehmen? Darf Zeitungsverkauf wirklich bestraft werden? Wie kann ich Bettler/innen unterstützen, sich gegen willkürliche Beamtshandlung zu wehren? (Foto: Marlene Rahmann)

Im Rahmen von WIENWOCHE präsentieren die BettelLobby und Statt Wien die druckfrische „Betteln-ist-erlaubt“-Broschüre mit vielen Antworten für Bettler/innen und Gebende. Nachdem letztes Jahr ihr Bettelbeauftragter für Aufregung sorgte, setzt man heuer auf Bettelbeauftragten-Mainstreaming. Die BettelLobby:  „Mit der Broschüre informieren wir Bettler/innen über ihre Rechte. Außerdem ermuntern wir Wiener/innen, sich die Anliegen der Bettler/innen als Auftrag zu nehmen. Schaffen wir zwei, drei, viele Bettelbeauftragte.“

Beispiele für Zuschriften sowie willkürlicher Bescheide finden sich auf der Website der BettelLobby: https://bettellobbywien.wordpress.com/

Foto- und Filmtermin:

Wann: Freitag, den 13. September 2013, 10 Uhr

Wo: Landespolizeidirektion Wien, Schottenring 7-9, 1010 Wien Weiterlesen

Impulsvortrag mit Dialogrunde: „Die imaginierte Bettlerflut“

imagbettlerflutMontag, 11.2.2013, 18 Uhr, Otto Mauer Zentrum, Wien 9; Währingerstraße 2-4,  veranstaltet vom IUFE Institut für Umwelt – Friede – Entwicklung

In gegenwärtigen österreichischen MEDIENDISKUSSIONEN kursieren vielfach Bedrohungsbilder zum Thema Migration, welche eine vermeintliche „Flut“ an Zuwanderinnen und Zuwanderern „aus dem Osten“ konstruieren. Dies betrifft z.B. Migrant/innen, die seit dem Fall des „Eisernen Vorhangs“ temporär in die Steiermark kommen, um unter anderem durch Betteln Geld zu verdienen; diese werden ausschließlich als „Roma“ wahrgenommen und sind als solche von ausgrenzenden Rhetoriken betroffen sowie Adressat/innen von daran anknüpfenden politischen Maßnahmen und Hilfsprojekten.

In dem Impulsvortrag wird ua. eine neue Studie der Universität Graz besprochen, in der erstmals jene Bilder, die über Romani-Männer (Roma) und Romani-Frauen (Romnija) in den steirischen Medien Verbreitung finden, systematisch analysiert werden (Stichwort „Bettelverbot“). Weiterlesen

Bericht von der Pressekonferenz der BettelLobbyWien am 13.12.2012


64052_4149961350713_1281421244_nHeute, am 13.12.2012 präsentiert die BettelLobbyWien auf ihrer gut besuchten Pressekonferenz den druckfrischen „Knigge für Gebende“ und weist gemeinsam mit den Straßenzeitungen Augustin, The Global Player, SOS Mitmensch und Birgit Hebein, Sozialsprecherin der Grünen, auf die MENSCHENVERACHTENDEN AUSWIRKUNGEN VON BETTELVERBOTEN hin.
Die ausführlichen Statements der SprecherInnen finden Sie hier: Pressemappe13.12.2012

Maren Rahmann, BettelLobbyWien: Aufgrund der immer wieder transportierten Stereotypen und Vorurteile gegenüber BettlerInnen wenden sich viele Menschen verunsichert an die BettelLobbyWien. Daher haben wir uns entschlossen, einen „Knigge für Gebende“ zu drucken – mit zahlreichen Informationen und Empfehlungen. Denn: Geben macht glücklich.

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Pressekonferenz der BettelLobbyWien, SOS Mitmensch und Augustin

Die BettelLobbyWien lädt gemeinsam mit der Straßenzeitung Augustin , SOS Mitmensch und Global Player zur Pressekonferenz am 13.12.2012 um 10 Uhr im Cafe Ritter.
Themen:
§  Nichtentscheid des Verfassungsgerichtshofs zur Klage einer Wiener Bettlerin
§  Auswirkungen der Wiener Bettelverbote
§  Präsentation des druckfrischen Ratgebers „Knigge für Gebende“
Nach fast zweieinhalb Jahren ist der VfGH dem Willen der Politik gefolgt: er hat das Bettelverbot nicht inhaltlich beurteilt, sondern die Betroffenheit der Klägerin verneint, da so genanntes “stilles” Betteln weiter erlaubt sei. Diese Argumentation geht völlig an der Realität vorbei: hunderte Strafen werden jedes Jahr aufgrund des Verbotes des “gewerbsmäßigen” Bettelns verhängt, gegen “stille” BettlerInnen ebenso wie gegen StraßenmusikerInnen und ZeitungsverkäuferInnen. Willkürliches Vorgehen der Polizei ist dabei oft zu beobachten. Allein Frau Martina S., die die Klage eingebracht hatte, hat in den letzten zweieinhalb Jahren mehr als 70 Strafen wegen “gewerbsmäßigem” Betteln erhalten und musste mehrere Tausend Euro Strafe zahlen. Weiterlesen