HUMAN RIGHTS TALK: BettlerInnen – Rechtssubjekte 2. Klasse?

Diskussion am Donnerstag, den 21.03.2013 um 19.00 Uhr
Ort: Diplomatische Akademie, Favoritenstraße 15a, 1040-Wien

BettlerInnen begegnen uns im Alltag häufig – zumeist still am Straßenrand sitzend und nur die Hände aufhaltend. Allein dieser Umstand reicht, dass politisch und medial häufig von „Bettelunwesen“ die Rede ist. In den Bundesländern gibt es mittlerweile weitreichende Bettelverbote; nach der Rechtsprechung des Verfassungsgerichtshofs muss nur „stilles“ Betteln erlaubt bleiben. BettlerInnen, die sich „organisieren“ oder „aufdringlich“ sind, wobei diese Zuschreibungen nicht weiter bzw. unklar umschrieben sind, machen sich hingegen nach den einschlägigen Landesgesetzen strafbar. Die Frage inwieweit dies menschenrechtskonform ist und ob BettlerInnen in der (Rechts-)Praxis gleichberechtigt sind, wird von Christian SCHMAUS (Rechtsanwalt), Gabriela SZEBERENYI (Vinzenzgemeinschaft), Marion THUSWALD (Bettellobby) und Barbara WEICHSELBAUM (Universität Wien, Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte) diskutiert. Weiter angefragt ist ein/e Vertreter/in des BMI.

Das Gespräch wird von Sonja Fercher (freie Journalistin) moderiert.

Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt!

Weiters möchten wir Sie darauf hinweisen, dass Videomitschnitte vergangener HUMAN RIGHTS TALK auf zige.tv zur Verfügung stehen.

Im Anschluss an die Diskussion laden die Forschungsplattform “Human Rights in the European Context“ und das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte zu einem kleinen Umtrunk ein.

Die Veranstaltungsreihe findet in Kooperation mit juridikum, zeitschrift für kritik | recht | gesellschaft, derStandard.at und zige.tv statt.

Der Eintritt ist frei, aus logistischen Gründen bitten wir um Anmeldung an humanrightstalk@univie.ac.at

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