„Die Polizei ist die Mafia“

Attila (Name geändert) bettelt in Wien Floridsdorf. Eigentlich kommt er aus der Slowakei. Doch weil die Sozialhilfe nicht zum Überleben reicht und er keine Arbeit findet, versucht er mittels Betteln seine Familie durchzubringen.  „Wenn ich bei der Mafia wäre, müsste ich nicht hier sitzen“ so Attila, und:

„Die Polizei sind die Mafiosi, denn SIE nehmen uns das Geld ab“. 

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=vH1jMypUoWo]

Auf welcher Rechtsbasis nimmt die Wiener Polizei den BettlerInnen das Geld ab, das sie von aufmerksamen und hilfsbereiten Menschen, die gegen die Hetzkampagnen resistent sind, erhalten haben? Dass solches – wie selbstverständlich – passiert, bestätigte Polizeisprecher Goldgruber in der Kronenzeitung vom 21. Juli. Es gibt kein verfasstes Recht im Universum, das diese informelle Enteignung legitimieren könnte. Also wann, Herr Goldgruber, krieg ich meine hundert Euro zurück, die ich – im Wissen um die Lebensbedingungen in Osteuropa – im Laufe des Jahres an BettlerInnen ausgeteilt habe und die möglicherweise in Polizeitöpfe geflossen sind?

Ein Kommentar zu “„Die Polizei ist die Mafia“

  1. Als Bewährungshelfer und Drogentherapeut lernte ich ausgibig polizeiliche Praxis kennen. Ähnlich wie früher angeblich KZ-Aufseher haben sie ein Herz für Viecherln und sexuelle Anbiederinnen. Aber sonst ist durchwegs männlicher Machtrausch angesagt. Und desto härtere Grenzen und Maßnahmen die Uniformierten setzen, umso mehr nehmen sie sich selber heraus! Mich überrascht nicht, wenn die einem Verhungernden das Brot aus dem Mund reißen, wenn eine Stempelmarke fehlt!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.